Information zur Schlaganfallvorsorge in Kamen

Anzeichen, Ursachen und Folgen eines Schlaganfalls

Eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn kann einen Schlaganfall auslösen. Ursachen können eine Hirnblutung, eine erhebliche Verengung (Stenose) oder gar der Verschluss einer hirnversorgenden Schlagader sein.  Die Folgen eines Schlaganfalls äußern sich in verschiedenen schweren Funktionsstörungen wie Lähmung, Wesensveränderung, Sprech-, Seh- oder Gefühlstörung. Diese Funktionsstörungen können sich vollständig oder teilweise zurückbilden, in vielen Fällen jedoch bleiben massive Schäden zurück. 


Oft kündigen sich schwere Schlaganfälle durch kleinere Anfälle mit entsprechenden Störungen (sogenannte TIA oder „Schlägelchen“) an, welche sich innerhalb mehrerer Stunden zurückbilden. Entsprechende Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen können in solchen Fällen sowie langfristig größere Schäden vermeiden. Ihren Arzt sollten Sie in jedem Fall umgehend informieren, wenn Sie unter folgenden aufgelisteten Beschwerden – und sei es auch nur kurzfristig – leiden. Denn diese Anzeichen könnten auf einen drohenden Schlaganfall hinweisen.

  • Sie erfasst eine kurzfristige und leichte Lähmung oder Schwäche der Gesichtsmuskulatur, eines Armes, Beines oder einer Körperhälfte. Dies äußert sich etwa in einem hängenden Mundwinkel, in Greifschwäche oder Kraftlosigkeit in den Beinen.

  • Sie erfasst eine plötzliche Gefühlsstörung eines Armes, Beines, einer Körper- oder Gesichtshälfte. Zum Beispiel kann sich Ihre Hand plötzlich taub anfühlen.

  • Ein oder beide Augen werden durch eine spontan eintretende Sehstörung beeinträchtigt. Dies kann eine flüchtige Erblindung, eine Veränderung des Gesichtsfeldes oder ein Flimmern vor den Augen sein.

  • Sie leiden unter Sprechstörungen. Beispielsweise haben Sie Schwierigkeiten beim Finden oder bei der Aussprache von Wörtern.

  • Es ereilt Sie eine flüchtige Bewusstseinstrübung oder ein kurzzeitiger Bewusstseinsverlust.

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Erkennen und Behandeln von Risikofaktoren

Risikofaktoren, die eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) verursachen können, erhöhen das Schlaganfallrisiko.


Zu den häufigsten Risikofaktoren zählen:

  • Bluthochdruck

  • Diabetes

  • hohe Blutfettwerte

  • Übergewicht

  • Rauchen

Auch Patienten mit bestehenden Herzerkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler, Herzinsuffizienz, Gerinnseln in den Herzkammern und -vorhöfen oder sehr langsamen Herzschlag unterliegen einem höheren Schlaganfallrisiko.


Sollten Sie nicht genau wissen, ob und inwieweit Sie gefährdet sind, dann lassen Sie sich in unserer Praxis in Kamen untersuchen. Mit modernem Ultraschall ist es uns möglich, zum Beispiel Verengungen (Stenosen) der hirnversorgenden Schlagadern im Bereich der Halsschlagadern zu visualisieren. Dadurch können wir ein eventuelles Schlaganfallrisiko rechtzeitig erkennen und vorbeugend behandeln. Gern besprechen wir mit Ihnen gemeinsam individuelle Maßnahmen, die helfen, Ihre Risiken zu reduzieren.

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