Misteltherapie

Misteltherapie
Misteltherapie

Die Misteltherapie dient zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte und wird als begleitende Maßnahme bei Medikamenten- und Strahlentherapien sowie zur Behandlung und Rezidiv-Vorbeugung bei Tumorerkrankungen eingesetzt.

Die Mistel hat vielschichtige Eigenschaften. So kann sie das Wachstum von Krebszellen hemmen oder das die Krebszellen bekämpfende Immunsystem anregen. Aufgrund ihrer auch in wissenschaftlichen Studien nachge-wiesenen Wirkung übernehmen viele Krankenkassen auf Antrag die Kosten.


Behandlungsverlauf

Je nach Tumorart wird eine besondere Mischung von Mistelauszügen unter die Oberschenkelhaut gespritzt. Dabei entsteht eine erwünschte leichte Rötung und Überwärmung der Haut als lokale Reaktion. Außer seltenen Allergien sind keine Nebenwirkungen bekannt.


Indikation

  • Leukämie
  • Knochenkrebs
  • Vorstufen des Krebses
  • Tumorerkrankungen
    • des Verdauungstraktes
    • des Urogenitaltraktes
    • der Brustdrüse (Brustkrebs)
    • der Atmungsorgane
    • der blutbildenden Organe
    • der Haut (Hautkrebs)
  • Vorbeugung gegen Tumorrezidive


Nutzen

  • Besserung des Allgemeinbefindens und der Gesamtstimmung
  • Verlangsamung oder Stillstand desTumorwachstums
  • Herabsetzung der Neigung zur Metastasenbildung
  • Gewichtszunahme
  • Verbesserung von Appetit und Schlaf
  • immunstimulierende Wirkung


Dauer


Die Injektion erfolgt in der Regel 3 Mal wöchentlich in ansteigenden Konzentrationen.

Hinweis: Bei einigen Indikationen werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen.