Tipps zur Verbesserung der Beindurchblutung

Beindurchblutung
Beindurchblutung

Bewegung und Sport

  • Nutzen Sie jede Gelegenheit zur Bewegung und achten Sie darauf, dass sich eine Regelmäßigkeit einstellt.
  • Wenn Sie in Kamen wohnhaft sind: Unsere Praxis hat eine Gefäßsportgruppe ins Leben gerufen, die regelmäßig gemeinsam ein spezielles Gefäßtraining durchführt.
  • Grundlage der Venenbehandlung ist eine aktive Bewegungstherapie, die folgende Aktivitäten beinhalten sollte:
    • Praktizieren Sie täglich ein leichtes Gehtraining, wobei Gehtempo, Gehstrecke und Steigungen nicht zu Schmerzen in den Beinen führen sollten. Als sehr effektiv hat sich das sogenannte Intervalltraining erwiesen.
    • Machen Sie mehrmals täglich Zehenstandübungen.
    • Ebenfalls hilfreich sind Lagerungsübungen nach Ratschow: Sie liegen hierbei auf dem Rücken, strecken die Beine senkrecht in die Luft und kreisen mit den Füßen, bis sich ein Schmerzgefühl einstellt.
    • Nutzen Sie das Treppensteigen als nützliche Übung.
    • Geeignete Sportarten zur Vorbeugung und während der Behandlung von Gefäßkrankheiten sind Schwimmen, Tanzen und Radfahren.


Bewusst leben und gesund ernähren

  • Vermeiden Sie Stress und hektische Situationen. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie benötigen.
  • Hören Sie mit dem Rauchen auf.
  • Essen Sie abwechslungsreiche Vollwertkost, die weniger Fett, dafür aber mehr Ballaststoffe enthält.
  • Versuchen Sie Ihr Normalgewicht zu halten oder anzustreben.
  • Sollten Sie zuckerkrank sein und zu hohe Harnsäurewerte aufweisen, kann dies die Gichtgefahr steigern. Halten Sie also Diät.
  • Trinken sorgt für flüssiges Blut. Mindestens zwei Liter pro Tag sind ideal.



10 Regeln für den Alltag

  1. Bewegen Sie sich viel und regelmäßig.
  2. Halten Sie Ihre Füße warm und trocken.
  3. Tragen Sie keine einengenden Schuhe.
  4. Verzichten Sie auf einschnürende Strümpfe. Tragen Sie stattdessen täglich frische Baumwoll- oder Wollsocken.
  5. Pflegen Sie Ihre Füße und Zehen sorgfältig. Besonders beim Schneiden der Zehnägel ist Vorsicht geboten. Vermeiden Sie Schweißfüße, wunde Stellen und Fußpilz durch eine regelmäßige Inspektion der Füße und der Zehenzwischenräume.
  6. Gehen Sie nicht barfuß, wenn Verletzungsgefahr besteht.
  7. Schlagen Sie Ihre Beine nicht übereinander, damit die Blutgefäße in der Kniekehle nicht abgedrückt werden.
  8. Vermeiden Sie direkte Hitzeeinwirkung, beispielsweise durch Wärmflaschen, Heizkissen, heiße Fußbäder oder Thermalbäder und Schlammpackungen.
  9. Trinken Sie viel Flüssigkeit, sofern Herz und Kreislauf dies zulassen.
  10. Hören Sie definitiv mit dem Rauchen auf.